Von der Lofft-Bühne ins Schreberbad

Performance im Schreberbad: Das geht ab 12. Mai.Foto: Carina Pesch
Leipzig. Von der Bühne ins Bad: Vom Dienstag, 12. Mai, bis Freitag, 15. Mai, lädt das Tanztheater Lofft in das Schreberbad. Jeweils um 18 Uhr steht dort die Performance „Nach der Bahn die Wende“ auf dem Programm.

Ein warmer Sommerabend im Freibad: Es riecht nach Chlor, Pommes und Sonnencreme; Kinderhorden rennen schreiend durch die Szenerie, Rentner sonnen sich auf warmen Steinplatten, Schwimmerinnen ziehen ihre Bahnen. Zwischen Rutsche, Liegewiese und Kiosk trifft sich hier die Gesellschaft im Becken – das gleiche Bild in Leipzig oder Bremen, Stuttgart oder Erfurt. Ein guter Ort, um nach persönlichen Geschichten deutsch-deutscher Identität zu fragen. Wie sprechen die Menschen am Beckenrand über „Ost“ und „West“?

Mit der audiovisuellen Performance „Nach der Bahn die Wende“ lädt das Studio Urbanistan ein ins Sommersoziotop Freibad: Mit Kopfhörern ausgestattet, taucht man gemeinsam tief ein ins gesellschaftliche Becken und ergründet die feinen Unterschiede. Wer taucht auf? Wer geht unter? Und kann man alleine schwimmen lernen? Eine Performance über prägende Herkünfte, Grenzen im Kopf und wo diese verschwimmen.

Noch ein Hinweis: Am Mittwoch, 13. Mai, und Donnerstag, 14. Mai, gibt es im Anschluss noch den „Nachgeschmack“ – also ein Gespräch nach dem Stück bei Pommes Schranke.

Infos: www.lofft.de

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