Ein Meilenstein für den Tauchaer Sport
Richtfest am Freizeitzentrum in Taucha: Moderner Neubau in der Kriekauer Straße bietet ab August neue Räume für Vereine und Schulen.

Der Richtkranz wird gefeiert auf der Baustelle des neuen Funktionsgebäudes in der Kriekauer Straße.Foto: Stadtverwaltung Taucha
Taucha. Es ist ein bedeutender Tag für die heimische Vereinslandschaft: Kürzlich wurde am Sport- und Freizeitzentrum in der Kriekauer Straße in Taucha feierlich das Richtfest für ein Funktionsgebäude gefeiert. Mit dem Neubau reagieren die Stadt Taucha und die WoTa (Wohnen in Taucha) auf das städtische Wachstum und den steigenden Bedarf an Sportflächen.

Rund 4,5 Millionen Euro fließen in das Projekt, finanziert über die Städtebauförderung. Die Kosten tragen zu je einem Drittel der Bund, der Freistaat Sachsen und die Stadt Taucha beziehungsweise die städtische Gesellschaft GBV Taucha mbH. Entstehen wird ein nachhaltiges Gebäude in moderner Holz-Hybridbauweise. Nach der geplanten Fertigstellung Ende August bietet es zeitgemäße Funktions-, Sozial- und Büroräume für Sportvereine, Schulen und den Schulsport. Dass hier Großes entsteht, beweist die Bau-Statistik: Seit Start der Rohbauarbeiten am 16. Dezember brachten 86 Lkw rund 1500 Tonnen Material auf die Baustelle. Verbaut wurden 358 Kubikmeter Beton und 32 Tonnen Stahl. Hinzu kommen 244 Rand-, Wand- und Deckenelemente aus Holz und Beton, die sich auf gut 900 Quadratmetern Fläche zusammenfügen.

Die Bedeutung des Projekts hoben die Gäste beim Richtfest hervor. Gunnar Simon, Geschäftsführer der WoTa, erinnerte daran, dass die Idee bereits 2019 entstand: „Das neue Gebäude ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft des Sports in Taucha.“ Für Christiane Schenderlein, Ministerin für Sport und Ehrenamt, ist das Gebäude mehr als nur ein Zweckbau: „Dieses Richtfest steht für Gemeinschaft, Ehrenamt und gesellschaftlichen Zusammenhalt.“ Bürgermeister Tobias Meier ergänzte, der Neubau sei ein essenzieller Baustein für die Stadtentwicklung und zeige, was durch gemeinsame Finanzierung trotz schwieriger Rahmenbedingungen möglich sei.

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