Neu nutzen statt wegwerfen
„DeKonstruktionscafé“ findet 2026 als Reihe in Alt-Lindenau statt

Reinspaziert in die Werkstatt Drin'n'Drauszen: Hier findet das „DeKonstruktions-Café 2026“ statt.Foto: Kaos Leipzig
Leipzig. Munter reinspaziert ins „DeKonstruktions-Café 2026“: Das beliebte Event geht dabei in diesem als Veranstaltungsreihe über die Bühne – der Startschuss unter dem Motto „KlangBar“ ist in der Werkstatt Drin’n’Drauszen in Alt-Lindenau bereits gefallen. Weiter geht es am Samstag, 9. Mai, unter dem Motto „TragBar“.

Dann öffnen sich wieder die Türen für Familien, Kreative und alle, die Lust haben, Dinge auseinanderzunehmen, neu zu denken und kreativ zu gestalten. Das Prinzip ist klar: Mitbringen, zerlegen, neu erfinden – im DeKonstruktions-Café wird nicht repariert, sondern bewusst zerlegt, analysiert und neu kombiniert. Alle Teilnehmenden bringen ein eigenes kaputtes, altes oder ungenutztes Objekt mit – von Spielzeug über Taschen bis hin zu Elektrogeräten. Gemeinsam wird geschraubt, geschnitten, gelötet und gestaltet. Expertinnen und Experten begleiten die Veranstaltungen und unterstützen mit Know-how, Werkzeug und Ideen. Das Format richtet sich besonders an Familien und lädt zum gemeinsamen Tüfteln ein. Kinder können ab zehn Jahren alleine teilnehmen, jüngere bitte in Begleitung eines Erwachsenen. Neben handwerklichem Ausprobieren stehen Nachhaltigkeit, Ressourcennutzung und kreative Problemlösung im Fokus. Die Veranstaltungen finden vor der Werkstatt in grüner Umgebung statt, sie bieten Raum für Austausch und Entschleunigung.

Kurz gesagt: Das DeKonstruktions-Café in der Werkstatt Drin’n’Drauszen der Kindervereinigung Leipzig zeigt, wie aus scheinbar nutzlosen Dingen neue Ideen entstehen können. Es stärkt Selbstwirksamkeit, fördert technisches Verständnis und schafft einen lebendigen Raum für nachhaltiges Denken und gemeinsames Handeln. Nach dem Treff „TragBar“ mit Taschen und mehr am 9. Mai geht es am 6. Juni mit „SitzBar“ weiter – da geht es um Stühle & Co.

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